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Die heilige Maria ist die Schutzheilige von Bayern. Im ersten Weltkrieg wurde im Jahr 1917 auf dem Marienplatz in München eine Mariensäule mit der Bitte um Schutz durch die Gottesmutter aufgestellt. 2017 hat die Patrona Bavariae – die Statue der Gottesmutter Maria – ihr 100-jähriges Jubiläum. Deshalb gibt es in den Jahren vorher Wallfahrten in den sieben bayrischen Bistümern. Dieses Jahr fand die Wallfahrt am 7.Mai im Bistum Eichstätt in die Stadt Eichstätt statt. Auch  gehörlose und schwerhörige und andere Menschen mit einer Behinderung aus den bayrischen Bistümern nahmen an dieser Wallfahrt teil. Pfarrer Grimm von der Behindertenseelsorge Eichstätt bot um 14 Uhr einen Prozessionsweg für alle Menschen mit Behinderung an. Natürlich barrierefrei mit Gebärdensprachdolmetscherin Frau Kunze und mobiler Höranlage.

Der große Gottesdienst am Residenzplatz um 16 Uhr in Eichstätt mit allen bayrischen Bischöfen wurde natürlich gedolmetscht sowohl von der Gebärdensprachdolmetscherin als auch von Pfarrer Burkhart, dem Gehörlosen- und Behindertenseelsorger des Bistums Regensburg. Der Gebärdenchor aus dem Bistum Würzburg unter der Leitung von Pastoralreferentin Claudia Walter begleitete jedes (!) Lied als Gebärdenlied.

Für Hörgeräteträger und Menschen mit einem CI war eine Induktionsschleife verlegt.

Es war ein Erlebnis bei strahlendem Sonnenschein mit ca. 3500 Menschen beim Gottesdienst dabei zu sein. Der Gottesdienst wurde von Kardinal Marx aus München geleitet. Dieser hielt auch die Predigt.

Die Abschlusswallfahrt zur Patrona Bavariae wird 2017 am 13. Mai natürlich nach München führen.