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Am Samstag 24. Juni fand am Fest Johannes des Täufers die jährliche Behindertenwallfahrt der Erzdiözese Bamberg zur Basilika von Vierzehnheiligen statt. Auch fünfzehn gehörlose Mitglieder der Jakobusgemeinde machten sich auf den Weg dorthin. Um 15:00 Uhr fand in Vierzehnheiligen dann der Gottesdienst statt, der von den behinderten Menschen aktiv mitgestaltet wurde. Von Seiten der Gehörlosen trug Oswald Domes die Lesung in Gebärdensprache vor und Fürbitten wurden gebärdet.
A. Zeck und J.Kröner dolmetschten den Gottesdienst und begleiteten das hörende Lied „Meine Hoffnung und meine Stärke“ (das Motto des Gottesdienstes) als Gebärdenlied. Viele Gehörlose und andere machten dabei mit. 
Den Gottesdienst leitete Pater Benedikt Grimm von den Franziskanern. In seiner Predigt machte er deutlich, dass behinderte Menschen von Gott als gleichberechtigt angenommen und erwünscht sind. So wie Johannes der Täufer bereits im Mutterleib angenommen war, sollte es für jeden Menschen gelten.
Gott nimmt uns an wie wir sind und so sollten wir es auch in Kirche und Gesellschaft tun. Nicht nur schöne, kluge und erfolgreiche Menschen sind wertvoll. Nach dem Gottesdienst stärkten sich die Mitglieder der Jakobusgemeinde im Biergarten von Buttenheim und erlebten da noch den Sieg der Deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden.