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Bibel – Glaube – Leben

Wir wollen die Bibel in Gebärdensprache kennenlernen, einzelne Bibelgeschichten besser verstehen und schauen, was es für das Leben bedeutet. Mit Information- Austausch- Gebet- Gebärdenlieder und zum Abschluss ein (einfaches) Abendessen.
Einmal im Monat am Dienstag um 17.30 in der Kirche St.Theresia – Innsbruckerstrasse 11, 90461 Nürnberg-Hasenbuck (U-Bahn Nähe!)
Termine 2018: Di 13.11 + 11.12.
Herzliche Einladung: Michalina Sliwka (gl)
und Johannes Kröner (h)

Ökumenischer Gottesdienst zum Erntedank

Am Sonntag 30.September fand der gemeinsame Gottesdienst der evangelischen und katholischen Gehörlosengemeinden Nürnberg und Umland in der Kapelle des Gehörlosenkulturzentrums in Nürnberg statt. Viele Gehörlose, einige Kinder und auch Hörende kamen.

Da Thema des Gottesdienstes war „Geiz oder Geben“.Wenn man viel hat, kann man zufrieden und dankbar sein. Man kann auch bereit sein, zu teilen. Aber man kann auch geizig und egoistisch werden.

Besitz und Geld können einen Menschen auch negativ verändern.

Wir betrachteten das Thema von verschiedenen Seiten: in einer Pantomime, in einem Rollenspiel und in einer kurzen Ansprache. Besonders eindrucksvoll waren die Aussagen von vier Gehörlosen, was wichtiger als Geld und Besitz ist: ein Mann, der mit seiner Familie aus dem Iran geflüchtet ist, ein anderer Man , der erzählte , wie es ihm nach dem plötzlichen Tod seiner Frau erging, ein Anderer, der viel Unterstützung bei schwerer Krankheit bekam und ein Ehepaar über 60 Jahre Ehe.

In der Lesung aus der Bibel in der Beispielgeschichte vom reichen Gutsbesitzer konnte man klar sehen: auch wenn man viel hat, wird alles im Tod genommen. Dann ist vielleicht das Herz leer und man hat Gott und die Mitmenschen vergessen. Also schau jetzt, was wichtig ist!

Es war ein lebendiger Gottesdienst und auch danach bei Kaffee und Kuchen war der Saal voll.

Das Ganze war ein tolles Zeichen für die Ökumene!

Inklusive Gottesdienste

Inklusion ist ein wichtiges Thema für Menschen mit einer Behinderung und für alle Menschen. Es bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Dafür braucht es entsprechende Hilfen wie Gebärdensprchdolmetscher*innen, induktive Höranlagen und leichte Sprache für Menschen mit einer Hörbehinderung. Vor allem braucht es das entsprechende Bewusstsein, Offenheit und finanzielle Mittel.
Inklusion fällt nicht vom Himmel, auch nicht in der Kirche. Es ist ein (weiter) Weg. Aber man kann anfangen. Eine Möglichkeit sind inklusive Gottesdienste in den Kirchen der Ortsgemeinde. Gut hörende Menschen, Menschen mit einer Hörbehinderung und auch Menschen mit einer anderen Behinderung feiern zusammen Gottesdienst. Visuelle Mittel, Gebärden, einfache Struktur und leichte Sprache sind dabei wichtig. Inklusive Gottesdienste können die Kirche lebendiger machen.
Inklusive Gottesdienste gibt es im Raum Mittelfranken derzeit in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Simmelsdorf-Bühl und Lauf. Auch die Diözesan-Behindertenwallfahrt ist mittlerweile ein inklusives Angebot.
Die nächsten inklusiven Gottesdienste sind am Samstag 27.10. um 18.30 in Erlangen in der Kirche Heilig Kreuz und am Sonntag 11.11. um 11h in Nürnberg St.Walburga.

Inklusiver Gottesdienst in Erlangen am Samstag, den 27. 10.

Herzliche Einladung zum Inklusiven Gottesdienst

Kirche: „Ich gehör dazu“

Samstag, 27.10.2018 um 18.30 Uhr

Heilig Kreuz Kirche, Erlangen,  Langfeldstr. 36 

Gottesdienst in Zusammenarbeit der Pfarrei Heilig Kreuz, der Behindertenseelsorge
der Regnitz-Werkstätten Erlangen und der kath. Hörgeschädigten-Seelsorge Nürnberg/ Mittelfranken

mit Übersetzung in Gebärdensprache und Induktiver Höranlage

Plakat Inklusiver Gd2018 Kirche für Hörgeschädigte